Erstes Fokusgruppentreffen der Gruppe „Mehrwerte durch nutzerorientierte Dienstleistungen und integrierte Mobilitätskonzepte“ in Wuppertal


Warum wurden Fokusgruppen eingerichtet?

Im Rahmen der Fokusgruppenarbeit des Projekts DELFIN betreut das FIR an der RWTH Aachen die Gruppe „Mehrwerte durch nutzerorientierte Dienstleistungen und integrierte Mobilitätskonzepte“. Ziel der Fokusgruppenarbeit ist es, die Ergebnisse der Verbundprojekte zu bündeln, zielgerecht in den Förderschwerpunkt zu integrieren und nutzergerecht an unterschiedliche Zielgruppen zu transferieren. Zudem sollen die Verbundprojekte Synergien nutzen, beispielsweise durch die Diskussion aktueller Probleme, Best Practices oder die Vermittlung bestimmter Kontakte in Bezug auf ihre Projektarbeit.

 

Erstes Fokusgruppentreffen Mehrwerte durch nutzerorientierte Dienstleistungen und integrierte MobilitätskonzepteWelche Projekte sind in dieser Fokusgruppe vertreten?

 

Was passiert bei einem Fokusgruppentreffen?

Die Fokusgruppentreffen beginnen in der Regel mit einer aktuellen Vorstellung der Projekte. Dabei haben die Verantwortlichen die Gelegenheit, ihr Projekt und die bis zu diesem Zeitpunkt erarbeiteten (Teil-)Ergebnisse sowie aktuelle Problemstellungen aufzuzeigen. Im Anschluss an die Präsentation eines jeden Projekts findet eine Diskussion zu den wiedergegebenen Inhalten statt, besonders wenn diese kongruente Themenbereiche beinhalten. Im Nachgang zu den Projektpräsentationen werden in der Regel weitere Maßnahmen wie beispielsweise die gemeinschaftliche Anfertigung von Publikationen und Broschüren oder die Präsenz auf Messen und Veranstaltungen besprochen, um Synergien aufzudecken und zu nutzen und zeitgleich mit den Projekten eine möglichst hohe Breitenwirkung zu erzielen.

 

Was sind die Ergebnisse dieses Fokusgruppentreffens?

Neben der gegenseitigen Vorstellung der Projekte und der sich daran anschließenden Diskussion zu Inhalten und (Teil-)Ergebnissen war ein zentrales Ergebnis des Treffens die Erarbeitung eines projektübergreifenden Querschnittsthemas. Dieses dient dazu, die einzelnen Verbundprojekte weiter zu vernetzen, indem diese ein konkretes Themengebiet gemeinsam vorantreiben. Bereits vor dem Treffen wurden die Projektverantwortlichen deswegen gebeten, Themenvorschläge abzugeben, die durch DELFIN ausgewertet und zusammengefasst wurden. Innerhalb des Fokusgruppentreffens einigten sich die anwesenden Personen darauf, das Thema „Nutzerakzeptanz“ gemeinsam weiterzuentwickeln. Zukünftig ist geplant, das Thema mittels eines Fragebogens detailliert zu untersuchen, mit besonderem Fokus auf Pedelecs, den ÖPNV und Autohändler. Ebenso ist auch die Einbindung von Studenten, bspw. in Form von Ausschreibungen gemeinsamer Abschlussarbeiten, oder die Ausschreibung eines Studentenwettbewerbs gemäß des Open-Innovation-Ansatzes als sinnvolles Vorgehen bewertet worden. Das weitere Vorgehen wird nun kontinuierlich ausdetailliert, wir werden hier darüber berichten.

Um eine weitreichende Außenwirkung der Projekte zu erzielen, wurde während des Treffens auch über eine fokusgruppenübergreifende Broschüre gesprochen. Innerhalb dieser haben die Verbundprojekte die Möglichkeit, medienwirksam in der Öffentlichkeit zu erscheinen und (Teil-)Ergebnisse zu transferieren.

 

Wie ist das weitere Vorgehen?

In den kommenden Wochen werden die Projektverantwortlichen an einer fokusgruppenübergreifenden Broschüre arbeiten und im Rahmen dieser Kurzvorstellungen bereits erzielte (Teil-)Ergebnisse zusammenstellen. Seitens des Metaprojekts DELFIN wird diese Broschüre aufbereitet und in den kommenden Monaten in gedruckter Form sowie über die Website des Projekts bereitgestellt.

Zudem werden sich die Projektbearbeiter der Gruppe „Mehrwerte durch nutzerorientierte Dienstleistungen und integrierte Mobilitätskonzepte“ in den kommenden Wochen über das Vorgehen zur Detaillierung des Themas „Nutzerakzeptanz“ austauschen und die bereits entwickelten Ideen zur konkreten Ausgestaltung des Fragebogens weiter vorantreiben.

 

Kann ich mich mit den Verbundprojekten austauschen?

Natürlich, dies ist sogar ausdrücklich gewünscht! Falls Sie in einem Unternehmen oder Verband aktiv sind, das/der sich aktuell mit Themen der oben genannten Projekte beschäftigt, oder in einer Forschungseinrichtung arbeiten, die vor ähnlichen Problemstellungen steht, freuen wir uns, über diese Plattform einen Austausch anstoßen zu können. Zögern Sie also nicht und sprechen Sie die jeweiligen Ansprechpartner direkt an.

Für Rückfragen zum Teilprojekt „Marktstrukturen und Zukunftsszenarien des FIR“ oder zu der Arbeit innerhalb der Fokusgruppe „Mehrwerte durch nutzerorientierte Dienstleistungen und integrierte Mobilitätskonzepte“ stehen Ihnen Dominik Kolz und Marcel Schwartz gerne zur Verfügung.