Ganz im Zeichen von Nutzern und ihren Bedürfnissen: Der Workshop IDEE auf der INFORMATIK 2016 in Klagenfurt/Österreich


Auch dieses Jahr fand der Workshop „IT und Dienstleistungen für die Energiewende und die Elektromobilität (IDEE)“ wieder im Rahmen der GI-Jahrestagung statt.  Der halbtägige Workshop am 30. September 2016 in Klagenfurt/Österreich wurde gemeinsam von Vertretern des Karlsruher Instituts für Technologie (Prof. Gerhard Satzger, Carola Stryja), der Universität Paderborn (Prof. Daniel Beverungen) und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Dr. Martin Matzner) veranstaltet und hatte die Entwicklung innovativer Informationssysteme und IT-gestützter Dienstleistungen für die Energiewende und die Elektromobilität sowie Methoden zur Entwicklung dieser Informationssysteme und Dienstleistungen zum Thema.

Im Rahmen des Workshops wurden Beiträge präsentiert, die die Thematik auf vielfältige und spannende Art und Weise beforschen. Ein Beitrag befasste sich dabei mit der Lastverteilung im Stromnetz und stellte Kriterien zur Bewertung von Datensätzen auf, die eine wichtige Grundlage für Demand Side Management darstellen. Gleich zwei Beiträge behandelten das Thema Geschäftsmodelle u.a. für die Elektromobilität: Ein Paper befasste sich mit der Bewertung eines Erfolgsmodells zur Prognose der E-Carsharing-Nutzungsabsicht indem es auf Kundenentscheidungen, Elektromobilitäts- und Carsharing-Akzeptanz zurückgreift. Der zweite Beitrag zum Thema beschrieb die Thematik, wie die Modellierung von Geschäftsmodellen mittels Software unterstützt werden kann und näherte sich dem Thema mit einem umfassenden Vergleich von elf Modellierungs-Tools sowie dem Vorschlag von Gestaltungsoptionen und Weiterentwicklungsperspektiven. Ein weiterer Beitrag beschäftigte sich damit, wie Elektromobilität im Bereich des Wohnungsbaus besser integriert werden kann. Die Autoren stellten dazu verschiedene Konzepte für ein Mieterticket vor und beschrieben deren Anforderungen sowie die Erwartungen und Bedürfnisse der betroffenen Akteure. Um innovative IT-gestützte Elektromobilitätsdienstleistungen schließlich entwickeln zu können, müssen die Bedürfnisse der Kunden bekannt sein. Ein Beitrag befasste sich daher mit der Identifikation von Nutzerbedürfnissen durch die Analyse von Mikroblog-Daten (Twitter) und verglich diese mit Erkenntnissen aus Studien, die auf Umfragen und Interviews basieren.

Kontaktperson: Carola Stryja, carola.stryja@kit.edu

newsmeldung_foto