Abschlusstagung in Aachen: Kundenorientierte Dienstleistungsangebote als Erfolgsfaktor für Elektromobilität


IMG_4102

Auf einem Marktplatz stellten 15 Förderprojekte und das Begleitforschungsprojekt DELFIN ihre Ergebnisse aus und luden zum Austausch ein | Foto: Fraunhofer IAO

Am 5. Juli 2017 fand die Abschlusstagung des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Schwerpunkts „Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität” statt. 15 Verbundprojekte sowie das Begleitprojekt DELFIN stellten auf der Veranstaltung nach dem Motto “Mit kundenorientierten Angeboten zum Erfolg” ihre Forschungsergebnisse vor. Die Tagung fand am Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen statt und wurde vom Projekt DELFIN organisiert.

IMG_4107

In den Pausen konnten sich die Teilnehmer/innen der Tagung zum Thema “Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität” rege austauschen | Foto: Fraunhofer IAO

 

 

 

 

Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Volker Stich, Geschäftsführer des FIR, eröffnete Carmen Gehring, Referatsleiterin im Ref. 512 am Bundesministerium für Bildung und Forschung die Vorträge im Plenum und stellte Fördermaßnahmen des BMBF in der Produktions- und Dienstleistungsforschung im Bereich der Elektromobilität (2009-2017) sowie laufende und geplante Bekanntmachungen vor.

Im anschließenden Key-Note-Vortrag zeigte Volker Blandow, Global Head of E-Mobility bei der TÜV SÜD AG, vor dem Hintergrund der Verkehrswende, Energiewende und Klimavorsorge, warum die Zukunft elektrisch wird.

In drei Parallelsessions stellten die Förderprojekte ihre Ergebnisse aus insgesamt drei Jahren Forschungsarbeit vor | Foto: Fraunhofer IAO

In drei Parallelsessions stellten die Förderprojekte ihre Ergebnisse aus insgesamt drei Jahren Forschungsarbeit vor | Foto: Fraunhofer IAO

IMG_4122

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bevor die knapp 100 Teilnehmer/innen der Tagung in die Mittagspause gingen, um sich auszutauschen und über den Marktplatz zu schlendern, stellten die Projektleiter Dominik Kolz (FIR an der RWTH Aachen), Carola Stryja (KSRI am KIT) und Sabrina Lamberth-Cocca (Fraunhofer IAO) das Begleitforschungsprojekt DELFIN vor. Der Nachmittag begann mit drei Parallelsessions zu den Themenschwerpunkten “Nutzerakzeptanz”, “Energiespeicherung, -Bereitstellung und Laden” und “Intermodale Mobilität”, in denen die 15 Verbundprojekte ihre Ergebnisse aus insgesamt mehr als drei Jahren Forschungsarbeit vorstellten und mit den Teilnehmer/innen über aktuelle und künftige Herausforderungen diskutierten.

IMG_4106

Einen weiteren spannenden Impuls setzte Volker Fricke, Technical Relations Executive, Connected Vehicle, eMobility, C-ITS von der IBM Deutschland GmbH. Er stellte ein innovatives Roaming-Konzept für das europaweite Laden von Elektrofahrzeugen vor, welches im Projekt “NeMo” entwickelt wird.

Volker Fricke von der IBM Deutschland GmbH präsentiert das EU-Projekt "NeMo" | Foto: Fraunhofer IAO

Volker Fricke von der IBM Deutschland GmbH präsentiert das EU-Projekt “NeMo” | Foto: Fraunhofer IAO

 

 

 

 

 

Abschließend nahm Thomas Meiren, Leiter des Competence Teams Dienstleistungsentwicklung am Fraunhofer IAO, in seinem Vortrag die Zuhörer mit auf einen Trip in die USA und fragte sich aufgrund diverser widriger Faktoren, ob sich Elektromobilität dort wohl durchsetzen kann. Dank der Brückenfunktion von Dienstleistungen gebe es aber – und das gilt natürlich auch für Deutschland – ein eindeutiges Ja für die Zukunft der Elektromobilität.

Thomas Meiren vom Fraunhofer IAO schließt die Tagung mit einem positiven Ausblick: Elektromobilität wird sich langfristig durchsetzen | Foto: Fraunhofer IAO

Thomas Meiren vom Fraunhofer IAO schließt die Tagung mit einem positiven Ausblick: Elektromobilität wird sich langfristig durchsetzen | Foto: Fraunhofer IAO