Verbundprojekt KIE-Lab

Verbundprojekt KIE-Lab

Im Wissenschaftspark Gelsenkirchen fand am 09. November 2016 die Abschlussveranstaltung des Verbundprojektes KIE-Lab: Kunden-Innovationslabor Elektromobilität – Kundengetriebene Entwicklung elektromobiler Brückendienstleistungen unter dem Titel „Elektromobil durch die Zukunft“ statt. Ziel der Veranstaltung war es, die Ergebnisse des Projektes abschließend vorzustellen und durch die Ergebnisse benachbarter Projekte im Förderschwerpunkt Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität (DELFIN) zu ergänzen. Eröffnet und moderiert wurde die Veranstaltung vom Instituts- und Projektleiter Dr. Rüdiger Klatt. Silke Steinberg bettete die Veranstaltung zunächst in einen theoretischen Bezugsrahmen zum Thema Kollaboration für gesellschaftliche Wertschöpfung und zeigte somit den Schwerpunkt des Projektes KIE-Lab, die partizipative Dienstleistungsentwicklung im Bereich Elektromobilität auf.  Der Praxispartner Lars Edingloh der DEW21 stellte die gemeinsam mit dem KIE-Lab Team entwickelten neuen Geschäftsmodelle und Umsetzungskonzepte vor, die als Ergebnis aus der dreijährigen erfolgreichen Zusammenarbeit hervorgingen.

Der Bezug zur Stadt Gelsenkirchen wurde durch die aktuellen Befragungsergebnisse zur (Elektro-)Radmobilität in Gelsenkirchen hergestellt und durch die Ergebnisse eines KIE-Labs mit dem Gelsenkirchener ADFC ergänzt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden zudem best Practice Beispiele aus Frankreich präsentiert und innovative Ideen zur geräuscharmen Nachtlogistik sowie neue Ansätze zur Mobilitätsberatung aufgezeigt. Der letzte Vortrag von Herrn David Hawig gab einen visionären Ausblick in die Elektromobilität 2030. Die Veranstaltung schloss mit einer Diskussion genau zu diesem Thema. Das KIE-Lab Team konnte im Rahmen der Veranstaltung die Projektergebnisse transferieren und das Interesse für weiterer Projekte in einem regen Austausch wecken. Die Vorträge der Abschlussveranstaltung “Elektromobil durch die Zukunft” können Sie [weiterlesen …]

Quelle: www.kie-lab.de/xd/public/content/index.html?pid=112

KIE-Lab_Kreis

Verbundprojekt EmoTal

Das von der Bergischen Universität Wuppertal koordinierte Verbundprojekt “EmoTal – Nutzerzentrierte Elektromobilität Wuppertal” befasst sich seit zwei Jahren mit der Entwicklung nutzerzentrierter Dienstleistungsinnovationen im Bereich Elektromobilität. Die erste Projektphase ist seit diesem Herbst abgeschlossen. Auf Grundlage der Ergebnisse ist inzwischen ein weiteres Jahr zur Evaluierung der erarbeiteten Dienstleistungsinnovationen bewilligt worden.
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Quelle:
www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/projekt-emotal-wird-verlaengert-aid-1.6404575


Veranstaltungstipp: Konferenz zum Thema Elektromobilität für hessische Kommunen

Elektromobilität bietet viele Potenziale, das bestehende Verkehrssystem umweltfreundlicher zu gestalten und die Lebensqualität in den Städten und Gemeinden zu verbessern. Veränderungen im Mobilitätsverhalten und die Akzeptanz neuer Verkehrsmittel und Fortbewegungsarten müssen bei den Menschen vor Ort ansetzen. Dabei kommt den kommunalen Verwaltungen eine wichtige Schlüsselrolle zu. Sie können den geeigneten Rahmen schaffen, dass Elektromobilität für […]

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ProMobiE Logo

Vom Kundenberater zum Mobilitätscoach – Forschungsprojekt ProMobiE gestaltet die Kundenberatung im ÖPNV neu

Logo-ProMobiEEinige Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) verfolgen seit Dezember 2013 das gemeinsame Ziel, die Nutzung multimodaler Mobilitätsangebote mit Elektromobilität durch professionelle Mobilitätsberatung zu steigern. Das Projekt ProMobiE (Professionelle Mobilitätsberatung für multimodale Verkehrsangebote im Kontext der Elektromobilität) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Was komplex klingt, ist im Kern ganz einfach: Neue und innovative Angebote werden vom Kunden nur dann genutzt, wenn er diese auch versteht – hier ist die Beratung durch die Mitarbeiter/ innen ein zentrales Element. Um dies zu erreichen, sind neue Qualifizierungen notwendig, die im Projekt ProMobiE entwickelt werden. Dabei entstand auch das Erklärvideo „Gut beraten: Der ÖPNV und die Mobilität im 21. Jahrhundert“. Hier wird anschaulich dargestellt, wie komplex die Mobilitätslandschaft geworden ist und was das für Kundenberater/innen in einem Kundencenter der Verkehrsbetriebe bedeutet. Das Video wird den Unternehmen für die interne Verwendung zur Verfügung gestellt und steht über YouTube auch externen Interessenten zur Verfügung.

 

www.promobie.de/service/erklaervideo

 

Hintergrund

Seit einigen Jahren ändern sich die Rahmenbedingungen für individuelle Mobilität grundlegend. Nachfrageseitig wird insbesondere bei jungen Erwachsenen und in Ballungsräumen ein Wertewandel konstatiert. Dabei führt die Entwicklung weg vom klassischen Eigentum hin zu einer Kultur des „Nutzens statt Besitzens“. Auch veränderte Siedlungsstrukturen mit zunehmender Verstädterung, neue Technologien mit den vielfältigen Möglichkeiten des mobilen Internets und die demographische Entwicklung mit einem sich ändernden Verkehrsverhalten und Ansprüchen an Mobilitätsangebote sind Rahmenbedingungen, die das Nutzerverhalten beeinflussen. Dadurch erfolgt auch die Wahl der Verkehrsmittel verstärkt situationsbezogen und pragmatisch. Auch in Zukunft bildet der ÖPNV das Rückgrat der städtischen Mobilität. Aber neben den „klassischen“ Mobilitätsangeboten mit Bus und Bahn wird zukünftig die Verbindung mit individueller Leihmobilität eine zunehmend wichtige Rolle spielt.

„Das Portfolio der Leistungen, die über die Verkehrsunternehmen genutzt werden können, wird sich vergrößern. Die Fahrplanauskunft wird z. B. zur Mobilitätsauskunft, bei der anlass- und tageszeitbezogen unterschiedliche Verkehrsmittel angeboten werden. Perspektivisch wird sich der heutige Kundenberater zum Mobilitätscoach des Kunden weiterentwickeln“ erklärt Verena Obergfell von der BOGESTRA AG. Um dies zu erreichen, sind neue Qualifizierungen notwendig, die im Projekt ProMobiE entwickelt werden.

Das Projekt ProMobiE haben die VDV-Akademie und die RWTH Aachen in Zusammenarbeit mit der Prospektiv GmbH initiiert. Als Projektpartner aus der Praxis konnten der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Baden-Baden, die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG, die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH sowie die üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG gewonnen werden. Das Projekt hat sich die Verbreitung und die Erhöhung der Nutzung multimodaler Mobilitätsangebote mit Elektromobilität durch professionelle Mobilitätsberatung, zum Ziel gesetzt.

 

Kontakt

VDV-Akademie, Stefan Hilger
Telefon: 0221/57979-179, E-Mail: hilger@vdv.de


Nach erfolgreicher Etablierung startet DieMoRheinMain in die zweite Phase

FrankfurtRheinMain vernetzt – Dienstleistungen fördern elektrische Mobilität. DieMoRheinMain Zum Ende der ersten Projektphase im Juni 2016 haben die Projektpartner im Rahmen der Zwischenbilanzkonferenz ihre Fortschritte in der Etablierung des Netzwerks, Grundlagenforschung und Entwicklung neuer Dienstleistungen für Elektromobilität im HOLM präsentiert und ein positives Fazit gezogen. Nun hat das Konsortium die Zusage für die zweite Phase […]

DieMoRheinMain Logo

Die Projektergebnisse, u. a. in Form von Buchpublikationen, stoßen auf großes Interesse

Projekt DELFIN trifft im Rahmen der eCarTec / eMove360° 2016 in München auf großes Interesse

Vom 18. bis 20. Oktober 2016 präsentierte das Forschungs- und Begleitprojekt DELFIN auf der Leitmesse für Elektromobilität eCarTec 2016 im Rahmen der eMove360° aktuelle Ergebnisse und tauschte sich intensiv mit den Standbesuchern und -besucherinnen aus. Am Messestand wurden gebündelt die Forschungsarbeiten des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO aus Stuttgart, des Karlsruhe Service Research Instituts […]


Neue Fallstudie kostenlos downloaden: Elektromobilitätsmärkte Aachen und Amsterdam

Im Rahmen des Forschungsprojektes “Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität – Förderung von Innovation und Nutzerorientierung” (DELFIN) führte das FIR an der RWTH Aachen eine innovative Fallstudie durch. Sie untersucht die aktuelle Beschaffenheit des Elektromobilitätmarktes in den beiden Städten Aachen und Amsterdam. Die Studie setzt sich aus Bevölkerungsumfragen, Experteninterviews und eigens durchgeführten Hands-on Testfahrten mit zwei verschiedenen Elektrofahrzeugmodellen […]

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Ganz im Zeichen von Nutzern und ihren Bedürfnissen: Der Workshop IDEE auf der INFORMATIK 2016 in Klagenfurt/Österreich

Auch dieses Jahr fand der Workshop „IT und Dienstleistungen für die Energiewende und die Elektromobilität (IDEE)“ wieder im Rahmen der GI-Jahrestagung statt.  Der halbtägige Workshop am 30. September 2016 in Klagenfurt/Österreich wurde gemeinsam von Vertretern des Karlsruher Instituts für Technologie (Prof. Gerhard Satzger, Carola Stryja), der Universität Paderborn (Prof. Daniel Beverungen) und der Westfälischen Wilhelms-Universität […]


Der Newsletter “Service Engineering & Management” des Fraunhofer IAO informiert drei- bis viermal jährlich über aktuelle Themen, Projektergebnisse, Veranstaltungen und vieles mehr. In der aktuellen Ausgabe stand das Projekt DELFIN mit dem Themenschwerpunkt “Nutzereinbindung” im Fokus.

Über den folgenden Link kann der Newsletter als PDF direkt gelesen und heruntergeladen werden:

Download (PDF, 4.08MB)

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Kreuztal. Kreuztaler Firma Castellan präsentiert ein Wechselladesystem für elektrische Nutzfahrzeuge. Die erste Ausstellung gibt’s auf der IAA in Frankfurt.

Es kann gut sein, dass Hans-Georg Castellan vier Fliegen mit einer Klappe geschlagen hat. Die Firma Castellan aus Kreuztal stellt bei der IAA in Frankfurt ein Wechselladesystem vor, mit dem das Reichweitenproblem für elektrische Nutzfahrzeuge gelöst, mit dem die Infrastruktur für Elektroauto-Ladesäulen verbessert, mit der das Stromnetz stabilisiert und mit dem eine Notstromversorgung aufgebaut werden kann.

 

Die Probleme

  1. In den nächsten Jahren kann es knifflig werden für Logistiker, denn der Lieferverkehr, zum Beispiel für Frischwaren, sogenannte Retailer, dürfen viele Städte – Stichwort Umweltzone – nicht mehr mit Dieselfahrzeugen ansteuern.
  2. Grundsätzlich ist die Reichweite elektromotorgetriebener Fahrzeuge begrenzt; was im gewerblichen wie privaten Sektor viele davor zurückscheuen lässt, im Alltag auf E-Fahrzeuge zu setzen – sie fürchten, mit leeren Batterien liegenzubleiben.
  3. Die Ladesäulen-Infrastruktur ist für den täglichen Gebrauch noch nicht ausreichend.
  4. Erneuerbare Energien entstehen antizyklisch; sie können noch nicht im großen Stil gespeichert werden.

 

Das System

Castellans Wechselladesystem ist im Wesentlichen ein Pfandgerät mit Auffüllanlage für Batterien – in einem Standardcontainer. … Weiterlesen auf www.remonet.eu/unbegrenzt-unterwegs-mit-vollen-batterien-aus-kreuztal.

 

Kooperationspartner:

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