Auftaktkonferenz des Projekts DieMoRheinMain am 20. Mai 2015


„Franfurt RheinMain vernetzt – Dienstleistungen fördern elektrische Mobilität. DieMoRheinMain“

DieMo RheinMain LogoKommunen und öffentliche Auftraggeber profitieren von Elektromobilität, wenn sie das Angebot möglichst frühzeitig als einen von mehreren Bausteinen der nachhaltigen Stadt- und Verkehrsentwicklung integrieren. Zu diesem ersten Ergebnis sind rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Auftaktkonferenz „Frankfurt RheinMain vernetzt – Dienstleistungen fördern elektrische Mobilität. DieMoRheinMain“ am Mittwoch (20. Mai) im House of Logistics and Mobility in Frankfurt am Main gekommen. Im Verlauf der Veranstaltung haben Expertinnen und Experten darauf hingewiesen, dass es bereits viele Projekte und Akteure in der Region Frankfurt RheinMain gibt, die erfolgreich sind. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer betonten, welche Bedeutung die Vernetzung der Akteure hat, die sich mit dem Thema Elektromobilität in der Region FrankfurtRheinMain  beschäftigen. Diese Vernetzung zu unterstützen und zu fördern ist eines der Hauptziele von DieMoRheinMain, das über einen Dienstleistungsverbund realisiert werden soll. Als wertvoll und richtungsweisend hat die Konferenz darüber hinaus den Ansatz zur intermodalen Routenplanung bezeichnet.

Die Projekthomepage von „DieMoRheinMain“, die vom House of Logistics and Mobility betreut wird, ist inzwischen online. Unter www.diemo-rheinmain.de finden Interessenten und Akteure der Elektromobilität aktuelle Projektinformationen und Materialien zum downloaden.

Impression von der MoRheinMain-Auftaktkonferenz am 20. Mai 2015

Impression von der MoRheinMain-Auftaktkonferenz am 20. Mai 2015

Die vom HOLM zu gründende Wissensplattform zur Elektromobilität in der Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung wird auf dieser Homepage integriert und soll nach Anforderungen Anforderungen der regionalen Akteure Informations- und Marketingstrategien bereithalten, eine Vernetzung der Akteure ermöglichen, Best Practices und Ansprechpartner darstellen sowie weiteres relevantes Wissen zur Integration der Elektromobilität liefern. „Die Auftaktkonferenz hat wichtige Impulse für die nun inhaltliche Ausgestaltung unserer Dienstleistungen und Beratungsangebote gegeben. Der aus unserer Sicht gelungene Austausch mit den Akteuren und Aufgabenträgern der Region Frankfurt RheinMain hat gezeigt, dass wir mit unseren bereits vorhandenen Beratungsangeboten zum betrieblichen Mobilitätsmanagement südhessen effizient mobil und den Mobilitätsinformationsangeboten wie der multimodalen Mobilitätsauskunft vielmobil.info, aber auch dem Radroutenplaner Hessen sehr gut aufgestellt sind. Diese gilt es nun um die Komponente der Elektromobilität zu erweitern“, sagt Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der Gesellschaft Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm).

Im Projekt begleitet die ivm ihre Gesellschafter, die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Stadt Mainz, bei der Erarbeitung umfassender Handlungsstrategien zur Förderung der Elektromobilität – die Konversionsflächenentwicklung der Lincoln Siedlung in Darmstadt hat hier auch bundesweit Vorbildcharakter. Auch über das Projekt hinaus wird die ivm als Regionalgesellschaft eine Verankerung und Umsetzung der im Verbundvorhaben erarbeiteten Ergebnisse sicherstellen.

„Beim Austausch mit den Experten zu der Frage, wie gut die Rhein-Main-Region für die Entwicklung der Elektromobilität aufgestellt ist, stand eine zentrale Erkenntnis im Fokus der Diskussion. Es ist anerkannt worden, dass es bereits viele Projekte und Akteure in der Region gibt, die im Bereich Elektromobilität erfolgreich unterwegs sind“, sagt Prof. Dr.-Ing. Petra Schäfer vom Projektpartner Frankfurt University of Applied Sciences.

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Die entwickelte Wissensplattform für Elektromobilität soll eine Vernetzung der relevanten Akteure ermöglichen

Die Vernetzung zwischen den Akteuren sei aber ausbaufähig. Es fehle an einer zentralen Koordinierungsstelle, die über die Modellregion hinaus für alle vorhandenen aber auch für neu entstehende Elektromobilitätsprojekte in der Region zuständig ist. „Zudem müsste es eine zentrale Anlaufstelle auch für Unternehmen und Privatleute geben, die sich über die Nutzung von Elektrofahrzeugen informieren wollen.“

Die Auftaktveranstaltung hat nach Einschätzung von Christiane Schäfer, Fraunhofer LBF, einen ausgezeichneten Rahmen geboten, einem interessierten Publikum den Zwischenstand „unserer Entwicklung eines Fahrzeugmodells für energieoptimales Routing zu präsentieren und zu diskutieren. Wir konnten die prinzipielle Modellstruktur vorstellen sowie anhand erster Berechnungsergebnisse die zentrale Abhängigkeit der Reichweite von Elektrofahrzeugen von einzelnen Einflussgrößen wie beispielsweise der Außentemperatur verdeutlichen.“ Der anschließende Austausch mit den verschiedenen Akteuren an den Thementischen zum Thema „Anforderungen an Routingsysteme“ habe wertvolle Beiträge für die weitere Projektarbeit geliefert. Insbesondere der in DieMoRheinMain gewählte Ansatz der intermodalen Routenplanung sei von den Teilnehmern als wertvoll und richtungsweisend erachtet worden.

„Mietertickets helfen die Einstiegshürden zum ÖPNV zu reduzieren und den Wohnstandort aufzuwerten. Sie versprechen nach Einschätzung der Experten die größten Erfolge, wenn sie als Bestandteil eines umfassenden
wohnstandortbezogenen Verkehrskonzeptes eingeführt werden“, sagt Franz Lambrecht, Fachgebiet Verkehrsplanung und Verkehrssysteme der Universität Kassel.

 

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Das DieMoRheinMain-Projektteam

Partner von DieMoRheinMain

Im Projekt „DieMoRheinMain“ arbeiten die Projektpartner Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS), das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, das House of Logistics & Mobility
(HOLM) GmbH, die ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) und die Universität Kassel daran, dass mit neuen Dienstleistungen elektromobile Angebote in der Region Frankfurt RheinMain leichter angeboten und genutzt werden können.

 

Quelle: www.diemo-rheinmain.de
Download: Pressemitteilung Auftaktkonferenz DieMoRheinMain (PDF)

 

Kontakt

Jürgen Schultheis
Leiter Kommunikation & PR

House of Logistics & Mobility (HOLM)
Bessie-Coleman-Str. 7
60549 Frankfurt am Main

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Mobil: +49 151 43107848

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